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Sieben gute Gründe, den Sonntag zu feiern Die Trauung Die Taufe Die Konfirmation Die Beerdigung |
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Zeiten der Gottesdienste und Sprechstunden Die Termine im Einzelnen Der Gottesdienst ist in der evangelischen Kirchengemeinde das Zentrum des Gemeindelebens. An Sonn- und Feiertagen wird in der Regel um 10:00 Uhr in der Kirche die Möglichkeit gegeben, an einem Gottesdienst teilzunehmen. Am 1. Dienstag im Monat wird zusätzlich um 10:00 Uhr ein evangelischer Gottesdienst in der Kapelle des Seniorenheims St. Marien angeboten. Jeden 1.Sonntag feiern wir um 11:15 Uhr einen Familiengottesdienst Weiterhin werden die beliebten "Da staunst Du"-Gottesdienste gefeiert Von ihrer Entstehungsgeschichte und von ihrem Selbstverständnis her sind die Kirchen der Reformation Kirchen des Wortes. So ist es folgerichtig, daß die Predigt ein Hauptbestandteil des evangelischen Gottesdienstes ist. Zunehmend wichtig sind für den Gottesdienst aber in den letzten Jahren auch die musikalisch-liturgische Gestaltung sowie die beiden Sakramente der Taufe und des Abendmahls geworden. Einmal im Monat wird inzwischen im Gottesdienst der evangelischen Gemeinde das Abendmahl gefeiert; Taufen finden nach Absprache zu Beginn des Gottesdienstes statt. An zwei bis drei Sonntagen im Monat wird versucht, ein besonderes musikalisches Angebot zu machen; Kirchenchor und Kammerchor, Solo-Instrumentalisten, die Haldern Strings sowie Vokalsolisten sind neben der regelmäßigen Orgelbegleitung dankenswerterweise häufig im Einsatz. Der Gottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde versucht, die frohe Botschaft der Bibel zu verkündigen und durch Wort und Sakrament erfahrbar zu machen. Wer darüber hinaus persönlich Zuspruch und Seelsorge benötigt, kann sich direkt an Pfarrer Spörkel wenden (Telefon: 5716 oder 0172/8247122). |

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Gott sei Dank, es ist Sonntag! Sieben gute Gründe, den Sonntag zu feiern 1. Sonntag ist ein Feiertag. Er ist ein Geschenk Gottes. Als Gott die Schöpfung vollendet hatte, machte er Pause. Gott ruhte nicht, weil er erschöpft war, sondern um sich des Geschaffenen bewusst zu werden. Er hielt inne und freute sich an seinem Werk. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die er geschaffen und gemacht hatte. (1. Mose, Kapitel 2, Vers 3). 2. Es tut gut, den Sonntag zu feiern. Menschen brauchen zum Leben Strukturen, die Halt geben: Morgen und Abend, Arbeit und Erholung, Wachen und Schlafen, Alltag und Urlaub, den Wechsel der Jahreszeiten. Sonntage geben der Zeit einen Takt, erst durch sie entsteht der Rhythmus der Wochen. Sie schenken Zeit zum Innehalten und Atemholen nach getaner Arbeit und vor einem neuen Anfang. Ohne Sonntag wird die Zeit einförmig, werden die Menschen sich selbst undeutlich. 3. Sonntags gibt es freie Zeit, die nicht durch äußere Ordnungen verplant ist. Familien, Kinder und Eltern, Freundschaften und Liebe brauchen solche gemeinsame freie Zeit. Alltagsbelastungen können besprochen werden und verändern sich in der Distanz.Was sonst zu kurz kommt, kann Raum erhalten. Pläne können verwirklicht werden. Der Sonntag gibt Kraft für den Alltag. 4. Eine Gesellschaft braucht Zeit, die der Gemeinschaft Ruhe gibt. Ohne den gemeinsamen Sonntag gerät das Leben aus dem Takt, geht das Zusammengehörigkeitsgefühl verloren. Vereine und Sportgruppen, Bürgerinitiativen und Gemeinden sind darauf angewiesen, dass alle den Sonntag frei gestalten können. 5. Die Freiheit des Menschen beweist sich nicht nur im Tun, sondern auch im Lassen. Menschen leben von ihrer Arbeit, aber nicht für sie. Eine freie Gesellschaft beweist sich nicht darin, alles zu ermöglichen. Sie kann sich dafür entscheiden, die gute Tradition eines nicht-alltäglichen Tages zu bewahren. Der freie Sonntag ist ein Symbol für das Humane und Soziale, ein Protest gegen die Vermarktung des Menschen und seine Versklavung durch die Arbeitswelt. Am Sonntag entsteht Sinn nicht durch Arbeit, sondern durch das Recht, die Pflichten nicht so wichtig zu nehmen. Der Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage bleiben als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung gesetzlich geschützt. (Grundgesetz, Art. 140) 6. Am Sonntag suchen viele Menschen Entspannung und Erfrischung im Grünen. Der Anblick von Blumen und Bäumen, von Wasser und Bergen tut den Augen und der Seele gut. Wer zu Fuß oder per Rad durch die Natur wandert, genießt sein Leben inmitten der Schöpfung, die auf ihren "Erfinder" hinweist. Der Sonntag ist die Chance, sich an Gottes Erde zu freuen. 7. Das Läuten der Glocken erinnert von jeher daran: Es ist Zeit, an Gott zu denken. Der Gottesdienst macht den Sonntag zu einem besonderen Tag. Menschen kommen mit unterschiedlichen Stimmungen, Erlebnissen und Wünschen in die Kirche. Hier können sie zur Besinnung kommen und Orientierung finden, gemeinsam mit anderen beten und bestärkt werden. Der Gottesdienst verleiht dem Sonntag Schönheit und Tiefe. |
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Hochzeit Einer der schönsten Anlässe zu einer Gottesdienstfeier ist eine Hochzeit. Wenn man sich trauen will, sollte man etwa sechs Monate vorher einen Termin mit dem Pfarrer absprechen, damit der angestrebte Termin auch noch zur Verfügung steht. Informationen zur kirchlichen Trauung
Wenn Sie kirchlich heiraten möchten, sprechen Sie bitte Pfarrer Spörkel an. Bitte klären Sie den Termin frühzeitig mit ihm ab, da es in der Vergangenheit nicht selten zu terminlichen Schwierigkeiten kam und der Trau(m)termin in unserer Gemeinde nicht wie gewünscht stattfinden konnte
Vor der Hochzeit findet immer ein persönliches Gespräch mit Pfarrer Spörkel statt. Schließlich will er das Brautpaar kennen lernen, um möglichst eine individuelle Feier zu gestalten und eine persönliche Predigt zu halten. Gerne kann sich das Brautpaar (und andere wie z.B. die Trauzeugen) an der Gestaltung des Gottesdienstes beteiligen. Bei der Auswahl der Musik , des Trauspruchs und der weiteren Texte wird gerne auf die individuellen Wünsche eingegangen. Wir freuen uns, wenn das Brautpaar die Kirche mit Blumen gestaltet.
Für unsere Gemeindeglieder werden selbstverständlich keine Gebühren erhoben. Auswärtige Brautpaare werden die Auslagen für Küsterin und Organist mit 75,- Euro in Rechnung gestellt. Die Trauung kann übrigens auch im Sonntagsgottesdienst zelebriert werden; in den letzten Jahren wurde von dieser Möglichkeit wiederholt Gebrauch gemacht.
Noch ein paar Sätze zu Hochzeiten mit einem katholischen Partner bzw. Partnerin: eine evangelisch geschlossene Ehe wird von der katholischen Kirche nur unter bestimmten Bedingungen als rechtmäßige Eheschließung (im Sinne des katholischen Eherechts) anerkannt. Der katholische Partner sollte rechtzeitig (ca. 6 Wochen vor der geplanten Hochzeit) ein Gespräch mit dem zuständigen katholischen Geistlichen führen und bei ihm die Dispens von der Formpflicht beantragen. Das ist ein Antrag auf Anerkennung der evangelisch geschlossenen Ehe durch die katholische Kirche. Hintergrund des Verfahrens ist die leider immer noch sehr unterschiedliche Auffassung von einer christlichen Trauung. |
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Taufe Taufen finden in der Kirchengemeinde Haldern in der Regel im Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr statt. So kann deutlich werden, dass mit der Taufe auch gleichzeitig die Aufnahme in der Gemeinde verbunden ist. In begründeten Ausnahmefällen ist Pfarrer Spörkel aber auch gerne bereit, Tauffeiern zu anderen Zeiten zu gestalten. Für die Sonntagsgottesdienste ist zu beachten, dass das Fotografieren während der Feierlichkeiten nicht erwünscht ist; im Anschluss des Gottesdienste können aber gerne Fotos in der Kirche gemacht werden.
Die Tauftermine werden individuell abgesprochen. Der Taufe geht ein ausführliches Gespräch mit den Eltern (und auf Wunsch auch mit den Paten) über den Sinn und Ablauf der Taufe voraus. Hierbei werden auch Vorschläge gemacht, wie man die Tauffeier aktiv mitgestalten kann. So kann die Taufkerze selbst entworfen werden, ein Taufspruch ausgesucht werden oder Fürbitten und weitere Texte für den Täufling formuliert werden.
Übrigens: Taufpate im Gottesdienst kann verständlicherweise nur werden, wer einer christlichen Kirche angehört. Der eigentliche Sinn des Patenamtes ist es ja, bei einer christlichen Erziehung zu unterstützen.
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Informationen zur Konfirmation
Der Konfirmandenunterricht ist für Jugendliche gedacht, die das 12. Lebensjahr bis Ende Juni im Jahr der Anmeldung vollendet haben. Im Einzelfall kann es hier Ausnahmen geben. Die Anmeldung kann kurz vor den Sommerferien stattfinden. Eltern kommen mittwochs von 17.30 bis 20.00 Uhr in das Büro der Kirchengemeinde am Irmgardisweg. Mit Hilfe des Stammbuchs können dann alle notwendigen Formalitäten ausgefüllt werden. Nach den Ferien werden die neuen Katechumenen feierlich in einem Gottesdienst eingeführt; den Eltern werden bei einem ersten Elternabend Informationen über Ablauf und Inhalte der Konfirmandenzeit gegeben. Der Konfirmandenunterricht wird in unserer Kirchengemeinde gemeinsam von Pfarrer Hans-Gerd Spörkel und Jugendleiter Markus Zeppen gehalten. Das Presbyterium hat beschlossen, Arbeitsformen zu unterstützen, die einen Gruppenprozess fördern. Entsprechend wird nicht mehr wöchentlich in einer Art "Schulstunde" von 45 Minuten "unterrichtet", sondern unsere gemeindlichen Konfi-Treffen finden nachmittags in 90-Minuten-Blocks mit Elementen aus der Jugendarbeit statt. In der Regel treffen sich die Gruppen dienstags und donnerstags zwischen 15.30 Uhr und 17 Uhr. Wichtig für unser Konzept sind die jährlich stattfindenden Konfi-Freizeiten auf dem Wolfsberg. Von Donnerstag bis Sonntag wollen wir uns intensiv einem Thema unserer kirchlichen Tradition mit Elementen der Selbsterfahrung nähern. Darüber hinaus wird versucht, mit den Kindern zwei Übernachtungen in unserem Gemeindehaus durchzuführen. Eine Prüfung wird heute nicht mehr abgehalten. Statt dessen wird in unserer Gemeinde ein Vorstellungs Gottesdienst durchgeführt, in dem die Konfirmanden ihren Glauben der Gemeinde vorstellen. Dieser Gottesdienst setzt sich zum großen Teil aus den Arbeitsergebnissen zusammen, die aus dem Zusammensein an den verlängerten Wochenenden erwachsen sind. Ein Ziel der Konfirmandenzeit ist es, dass die Kinder die Gemeinde kennen lernen können. Dieses verwirklicht sich in Angeboten, aber auch in Forderungen. Deshalb hat das Presbyterium festgelegt, dass die Konfirmanden regelmäßig an den nachmittäglichen Treffen sowie an den sonntäglichen Gottesdiensten teilnehmen sollten. Darüber hinaus wird verlangt, dass einige wesentliche Elemente unserer kirchlichen Tradition auswendig gelernt werden; dazu gehören das Vaterunser, der Psalm 23, das Glaubensbekenntnis und 4-6 Lieder unseres Gesangbuches. Für eine Befestigung im Glauben - denn das bedeutet Konfirmation ja - wohl nicht zu viel... |
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Beerdigung Wenn ein Angehöriger stirbt, ist es fast immer ein schwerer Schlag. Bitte rufen Sie den Pfarrer oder im Gemeindebüro an, dort wird man Ihnen weiterhelfen. Wenn es möglich ist, bitten Sie eine befreundete Person, die Beerdigung zu organisieren Informationen zur kirchlichen Bestattung Wer entscheidet, wie ein verstorbener Angehöriger bestattet wird? Ein ehrendes Andenken Verstorbener bedingt in jedem Fall eine würdig gestaltete Beisetzung und Verabschiedung. Oft äußern Menschen zu Lebzeiten Wünsche hinsichtlich ihrer Beerdigung. Diese Wünsche werden von unserer Gemeinde nach Möglichkeit auch respektiert. Wenn die Bestattungsform im Testament erwähnt ist, sollten Sie sich als Angehörige daran halten. Wenn keine Wünsche geäußert wurden, entscheiden die nächsten Verwandten. In der Regel findet in unserer Kirchengemeinde eine Trauerfeier in der Kirche nach der Beisetzung auf einem der beiden Friedhöfe statt.
Was ist eine Aussegnung? Nach der alten Tradition wurde von dem Verstorbenen im Haus Abschied genommen. Auch in unserem Dorf gibt es oft noch diese Tradition der Aussegnung des Verstorbenen im Wohnhaus. Pfarrer Spörkel geht gerne auf Ihre Anfrage ein. Die Aussegnung kann auch am Vorabend in der Trauerhalle im Kreis der engsten Angehörigen stattfinden.
Kann ich in Haldern den Friedhof wählen? Mit der Kirche gibt es dabei keine Probleme. Die beiden Friedhöfe gehören zwar nach wie vor der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde; da sie aber mit Rechten und Pflichten der Stadt Rees übertragen wurden, entscheidet die städtische Verwaltung über die Belegung.
Was kostet eine Beerdigung? Die Kosten für Sarg, Grab, Trauerfeier und Benachrichtigungen sind schon hoch genug. Für Gemeindeglieder werden von unserer Gemeinde keine zusätzlichen Gebühren erhoben. Die Trauerfeier in der Kirche einschließlich der Dienste durch den Pfarrer, Küsterin und Organist wird für sie kostenlos angeboten. Für Menschen, die nicht der Kirchengemeinde Haldern angehören, werden die Kosten in Rechnung gestellt.
Muss bei einer Trauerfeier unbedingt gesungen werden? Natürlich kann man auf Lieder bei der Trauerfeier verzichten. Aber bedenken Sie, der Gesang kann hilfreich sein und Ihnen in Ihrem Schmerz Trost spenden. Auch wenn Sie selbst nicht singen wollen oder können, gibt es meist Menschen im Trauergottesdienst, die mitsingen. Eine Alternative ist, neben dem Gesang ein oder zwei Instrumentalstücke spielen zu lassen, wenn sich Musiker dafür finden lassen.
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