Pfarrer Hans-Gerd Spörkel
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nach Vereinbarung.
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Für die vielen Glückwunsche und Geschenke möchte er sich auf diesem Weg schon einmal ganz herzlich bedanken. Das Presbyterium hatte für Gäste und Gemeindeglieder einen festlichen Empfang im Gemeindehaus organisiert. Sohn Benjamin war nach dem feierlichen Gottesdienst einer der ersten und auf jeden Fall jüngsten Gratulanten. Was er seinem Papa schenkte, bleibt ein Geheimnis.
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Aus dem Gemeindebrief 2-2005 Also, ich meine
Pfarrer Hans-Gerd Spörkel |
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Hier ein Foto vom Gemeindefest 2010 |
Pfarrer oder Pastor?
Immer wieder wird gefragt, wie denn Hans-Gerd Spörkel anzusprechen ist. Ist er Pastor Spörkel oder Pfarrer Spörkel? Was unterscheidet ihn von einem Priester?
Die Antwort ist relativ einfach. Pfarrer ist ein in christlichen Kirchen und Gemeinschaften verwendeter Begriff für eine Person, die mit der Leitung von Gottesdiensten, der seelsorglichen Betreuung und in der Regel auch der Leitung einer Gemeinde betraut ist. Wer in der Kirche eine Pfarrstelle hat, ist zugleich auch Pfarrer. Die beiden großen Kirchen in Deutschland regeln die Rechte und Pflichten der Pfarrerinnen (nur in der evangelischen Kirche) und Pfarrer durch ein Pfarrerdienstrecht, das sich weitgehend am staatlichen Beamtenrecht und an den Laufbahnen von Studienräten orientiert. Das Wort "Pfarrer" hat übrigens seinen Ursprung in einem germanischen Begriff für Bezirk oder ein begrenztes Gebiet, welcher auch dem Wort Pferch zugrunde liegt, so dass der "Pfarrer" den "Pfarr(h)er(r)n" eines Gebietes, eben der "Pfarrei" darstellt.
Seine Stellung und Aufgaben hängen von der Konfession ab: in den evangelischen Kirchen wird der Pfarrer meist von der Gemeinde gewählt, in seltenen Fällen aber auch von der übergeordneten Kirchenleitung bestimmt; in der römisch-katholischen Kirche wird er vom Bischof ernannt.
In der evangelischen Kirche ist die Ordination die Voraussetzung, um Pfarrer zu werden. Ein Bewerber wird dadurch mit der öffentlichen Verkündigung des Wortes Gottes und der Verwaltung der Sakramente (unter anderem Taufe und Abendmahl) beauftragt.
In der Ordination verspricht der Pfarrer seelsorgerliche Verschwiegenheit und die Wahrung des Beichtgeheimnisses. Ein Pfarrer kann dann eine Gemeinde leiten oder auch in einem anderen Bereich geistliche Aufgaben erfüllen.
In den evangelischen Kirchen ist es stets ein ordinierter Theologe, in der römisch-katholischen, altkatholischen, anglikanischen und orthodoxen Kirche ein eigens geweihter Priester. Nach evangelischem Verständnis sind alle Gläubigen durch die Taufe Priester, d.h. Menschen mit unmittelbarem Zugang zu Gott und insbesondere der Kompetenz, Sünden zu vergeben, daher erübrigt sich eine eigene Priesterweihe. Ein evangelischer Pfarrer ist also kein Priester. Alle Getauften haben gleichen Anteil am Priestertum Christi.
Geistliche tragen generell den Titel "Pastor" (lateinisch „Hirte“). Daneben gibt es auch noch den Begriff „Prediger“: er ist in den christlichen Kirchen im weiteren Sinn der Überbringer der biblischen Botschaft durch die Predigt, die Verkündigung und Aus-legung des Wortes Gottes nach der kirchlichen Lehre. Somit sind Pastor und Prediger allgemeine Bezeichnungen für Pfarrer.
Wie Sie nun Hans-Gerd Spörkel ansprechen, können Sie demnach selbst entscheiden, liebe Gemeindeglieder. Wichtiger als eine Amtsbezeichnung ist letztlich sein Dienst, den Sie in der Seelsorge und Predigt gerne in Anspruch nehmen können.
Aus dem Gemeindebrief 4-2008
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Ökumene
Im Dorf der Blinden herrschte helle Aufregung: Der König, der mit seiner Karawane in der Nähe des Dorfes der Blinden vorbeigezogen war, hatte einer Abordnung des Dorfrates erlaubt, das überaus seltene Tier des Elefanten, das er mit sich führte, zu betasten, damit die Bewohner des Dorfes der Blinden aus erster Hand erführen, was das sei – ein Elefant.
Nun berichteten die Männer, die das Tier hatten untersuchen dürfen. "Der Elefant" – sagte der Erste – "ist ein Baumstamm, so dick, dass man zwei Männer braucht, um ihn zu umfassen." "Quatsch" – sagte der Zweite – "der Elefant ist etwa so dick wie ein Männerarm, sehr beweglich und vorne hat er zwei feuchte Löcher." "So ein Unsinn" – der Dritte lachte – "der Elefant ist ein großer Lappen, etwas dicker als ein Fensterleder." "Das ist gelogen" – der Nächste wusste es besser – "der Elefant ist glatt poliert, leicht gebogen und vorne ziemlich spitz."
Und auch, liebe Leserinnen und Leser, wenn die anderen nun noch behaupten, der Elefant sei ein Fleischberg, oder eine Schlange mit einem kurzen Pinsel am Ende – Klarheit darüber, was das denn nun sei, das überaus seltene Tier, Elefant genannt, herrscht im Dorf der Blinden bis heute nicht. Jeder kann eben nur einen Teil beschreiben, den Teil, den er begriffen hat; und es ist ein verhängnisvoller Fehler, den Teil, den ich begriffen habe, für das Ganze zu halten.
Das ist beim Elefanten so – und das ist beim noch viel größeren Gott erst recht so. Sie begreifen den Teil Gottes, den sie in ihrem Leben erfahren haben, und ich begreife den Teil Gottes, den ich in meinem Leben begriffen habe – warum sollten wir uns deshalb streiten? Erzählen Sie mir doch von Ihrem Teil, das erweitert und bereichert mein Bild von Gott.
Derjenige, der meint, seine Art Gott zu begreifen, sei die einzig Wahre, benimmt sich – mit Verlaub gesagt – als käme er aus dem Dorf der Blinden. Ökumene heißt, vom anderen lernen zu wollen. Das kann man auch in Haldern gut. Gott schütze und segne Sie – egal ob sie evangelisch oder katholisch sind.
Ihr Pfarrer Hans-Gerd Spörkel


Weil Hans-Gerd Spörkel viel beschäftigt ist und außer als Pfarrer unserer Kirchengemeinde auch noch als Krankenhausseelsorger tätig ist, hat er noch keine Zeit gefunden, diese Stelle mit einem neuen Inhalt zu füllen.